Zu Programmbeginn befindet man sich im Schaltplaneditor. Hier wird mit Hilfe einer Werkzeugpalette, die alle notwendigen Zeichenelemente enthält, das Netzwerk per Drag u. Drop zusammengesetzt. 

Man kann auch selbst sog. Makro-Zeichenelemente definieren, die z.B. bei gleichartigen Stufen die Zusammensetzung des Netzwerks erleichtern

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Ist das Netzwerk komplett gezeichnet, so wird es analysiert u. der Benutzer aufgefordert, die Werte der Bauelemente einzugeben.
Dies kann durch direktes Eingeben in eine Tabelle oder aber durch Aufruf einer E12-Werte-Liste erfolgen


 

 

Im Anschluß erfolgt eine Komplettberechnung des Netzwerks mit eingestellten Default-Werten (Eingangsspannung: 1V, Frequenz: 1kHz). Diese Parameter können Sie selbstverständlich ändern. Jede Änderung erzwingt sofort eine Neuberechnung. Die elektrischen Verhältnisse in der Schaltung (Strom, Spannung, Dämpfung, Phase, Leistung usw.) werden in einer Tabelle dargestellt, wobei nur der gewünschten Stromzweig im Netzwerk anzuklicken ist.

 

 

 

Ebenso einfach ist es, den Frequenzgang oder Ortskurven darzustellen; auch hier beschränkt sich die Eingabe auf einige Mausklicks (Frequenzgang linear/logarithmisch, Auswahl der Größe usw.) und der Angabe der Frequenzgrenzen. Wer die berechnete Kurve im Anschluß näher untersuchen will, für den stehen umfangreiche Funktionen wie 'Extremwertsuche', 'Kurve dehnen', 'Y-Skalierung' usw. zur Verfügung.

Ein Bauteil kann als Parameter bis zu 9 verschiedene Werte annehmen. Die Ausgabe erfolgt dann in Form einer Kurvenschar.

 

 

 

 

Umfangreich sind auch die Druckfunktionen des Programms. Der Benutzer stellt auf einem stilisierten DIN-A4-Blatt das Gesamtdokument zusammen, das aus bis zu 20 Teildokumenten bestehen kann. Als Teildokumente sind dabei z.B. das Schaltbild, die Bauteilliste, Frequenzkurven, Texte, Frequenztabellen usw. zu verstehen, die beliebig auf dem Blatt plaziert u. in der Größe verändert werden können.

 

Eine Formelsammlung ist ebenfalls in WIN-Elektronik integriert